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Historie

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Das Portal Historie gibt einen Überblick über die Geschichte der Industriegase:

Die Geschichte der Industriegase wird mit der Entdeckung der Luftgase Mitte des 17. Jahrhunderts in Gang gesetzt. Im Zuge des naturwissenschaftlichen Aufschwungs, mit dem ein stetiges Vorstoßen auf dem Gebiet der medizinischen, physikalischen und chemischen Forschung einhergeht, setzen sich die damaligen Wissenschaftler in empirischen Untersuchungen zunehmend mit den physikalischen Eigenschaften und der chemischen Zusammensetzung der Luft auseinander.

Dem britischen Chemiker Henry Cavendish, der ferner als Entdecker des Kohlendioxids gilt, gelingt es im Jahr 1766 erstmals, reinen Wasserstoff aus der Luft zu isolieren. Kurze Zeit später, nämlich in den Jahren 1771/2 und 1774, zeigen die Wissenschaftler K.W. Scheele und Joseph Priestley in separaten Versuchen die Existenz von Sauerstoff auf. Zur selben Zeit wird außerdem das in der Luft enthaltene Element Stickstoff entdeckt. Der französische Chemiker Antoine Laurent de Lavoisier ergründet bei Untersuchungen im Jahr 1789 den Vorgang der Oxidation und ist grundlegend an der Erstellung der chemischen Nomenklatur beteiligt. Auf ihn sind die noch heute verwendeten Bezeichnungen Hydrogenium, Oxigenium und Nitrogenium zurückzuführen. Im Zeitalter des 19. Jahrhunderts wird dann von verschiedenen Chemikern, bspw. anhand von Elektrolyseversuchen oder Lichtbogen-Experimenten, ein Vorhandensein von Acetylen nachgewiesen.

Zur Bestimmung der einzelnen Bestandteile in der Luft setzt der schottische Wissenschaftler William Ramsay im Jahr 1890 die seinerseits fortschrittlichsten Analyse- und Messverfahren ein. Infolge dessen isoliert er im Jahr 1895 die Edelgase Argon und Helium und dokumentiert somit das Bestehen beider Substanzen. Vier Jahre später entdeckt Ramsay schließlich auch die Edelgase Krypton, Neon und Xenon.


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